Ein Familienporträt mit Max & Margaux Wanger

Ein Familienporträt mit Max & Margaux Wanger

2018-06-20 - Max & Margaux Wanger sind ein dynamisches Duo und Ehepaar. Beide arbeiten als selbstständige Fotografen und leben mit ihrem fünfjährigen Sohn Dash und ihrer vierzehn Monate alten Tochter Quincy in Los Angeles. Wir haben die beiden getroffen, um mit ihnen über Inspiration und Arbeit zu sprechen – und darüber, wie es ist, als Familie zu reisen.

Max, wie bist du zur Fotografie gekommen? Wir haben eine tolle Anekdote gehört, nach der du deine erste Kamera im Alter von sieben Jahren aus Papier gebaut hast.

Ha. Yeah, ich glaube, damals habe ich mehr oder weniger angefangen, mich für Fotografie zu interessieren. Mir hat das Fotografieren immer Spaß gemacht, vor allem, weil ich mich hinter der Linse verlieren und “auf meine Augen hören” konnte. Für mich ging es dabei immer um Spiel, Instinkt und Spontaneität. Und es hat mich glücklich gemacht. Es hat Jahre gedauert, in denen ich Dinge getan habe, die mich nicht glücklich gemacht haben, bis ich meinen Weg zurück zur Fotografie gefunden und sie schließlich zu einem Fulltime-Job gemacht habe.

 Margaux, kannst du uns mehr erzählen über deinen Hintergrund als Fotografin und Designerin?

Um ehrlich zu sein, habe ich alles, was ich über Fotografie weiß, durch meine Arbeit mit Max gelernt. Er ist einer der talentiertesten, kreativsten Menschen, die ich je getroffen habe, während bei mir eher der Geschäftssinn ausgeprägt ist. Nachdem wir bereits ein paar Jahre zusammen waren, haben wir entschieden, uns zusammenzuschließen und als Hochzeitsfotografen zu arbeiten. Max hatte eine Vision, wie man dieses Thema neu interpretieren kann und ich hatte eine Vision, wie wir es angehen. Mit seiner Schwester als Braut und einem Freund als Bräutigam haben wir eine “Hochzeit” designt – und er hat Fotos gemacht, so, wie er sie in seinem Kopf gesehen hat. Ich habe die Bilder an eine Handvoll unserer Lieblings-Blogs geschickt und innerhalb von einem Monat waren wir schon für das komplette Jahr ausgebucht. Ich liebe es immer noch, zu fotografieren, aber die meiste Zeit verbringe ich damit, unser Geschäft und mein Leben als Mama miteinander in Einklang zu bringen. 

Wann seid ihr zum ersten Mal als Familie verreist?

Wir haben unsere erste Reise mit Dash gemacht, als er sechs Wochen alt war und wir für ein Wochenende nach Napa mussten, um eine Hochzeit zu fotografieren. Es erschien uns damals fast unmöglich, aber wir haben einfach weitergemacht und sind inzwischen über 60 mal mit ihm geflogen. Er ist tatsächlich der entspannteste Reisende, den man sich vorstellen kann. Da haben wir definitiv Glück gehabt.

 Hat die Gründung der Familie eure Arbeit oder eure Reiselust beeinflusst? 

Ja, beides. Bevor wir Kinder hatten, war es für uns kein Thema, mehr unterwegs als zu Hause zu sein oder fast jeden Auftrag anzunehmen. Unser Leben war ein wenig chaotisch, und Dash hat auf eine wunderbare Weise das Tempo ein wenig herausgenommen. 

Das Tempo zu reduzieren und zu versuchen, die Welt mit den Augen deiner Kinder zu sehen, ist nicht immer einfach. Aber wenn du es hinbekommst, ist es magisch.

Was inspiriert euch?

Ich weiß, es ist ein Klischee, aber Reisen ist das, was uns beide inspiriert – ansonsten würden wir es nicht so häufig machen wollen. Seit wir Kinder haben, finden wir es noch schöner, neue Städte, Restaurants, Museen und vieles mehr zu entdecken. Dash (und jetzt auch Quincy) dabei zu beobachten, wie sie einen neuen Ort erleben, ist für uns die ultimative Inspiration. Das Tempo zu reduzieren und zu versuchen, die Welt mit den Augen deiner Kinder zu sehen, ist nicht immer einfach. Aber wenn du es hinbekommst, ist es magisch.

Wie bringst du Arbeit und Familie miteinander in Einklang?

Gute Frage, wir arbeiten noch daran! Vor ein paar Jahren konnten wir aus unserem winzigen Homeoffice in ein kleines Studio umziehen, das nur fünf Minuten von zu Hause entfernt ist. Das war für uns ein großes finanzielles Wagnis, aber es hat hinsichtlich der Balance zwischen Arbeit, Familie und Beziehung alles für uns verändert. Eine Sache, an der wir ständig arbeiten ist es, präsent zu sein, wenn wir mit den Kindern zusammen sind, und produktiv, wenn wir arbeiten. Wenn du selbstständig bist und mit deiner besseren Hälfte zusammenarbeitest, ist es zwar nicht einfach, abzuschalten, aber umso wichtiger!

 Welche Orte, an die ihr noch nicht als Familie gereist sind, stehen noch auf eurer Wunschliste? 

Bora Bora. Wir wollten immer schon in einem Bungalow direkt über dem Wasser wohnen, aber wir glauben, es ist besser (auch für unsere Nerven) damit zu warten, bis beide Kinder schwimmen können. Und Neuseeland!

Wie viele Reisen habt ihr im vergangenen Jahr als Familie unternommen? Und welche Orte und Erlebnisse gehören zu euren Highlights? 

Quincy wurde letzten Februar geboren und wir haben ganz bewusst einige Monate gewartet, bis wir wieder verreisen. Nach der Geburt von Dash sind wir gleich wieder durchgestartet und hatten das Gefühl, dass es schön wäre, bei unserem zweiten Kind das Tempo etwas herauszunehmen. Unsere erste Reise ging nach Utah, als Quincy vier Monate alt war. Während des restlichen Jahres sind wir nach New York, in die Schweiz, nach Italien, Schweden und in verschiedene Städte in Kalifornien gereist. Das Highlight war definitiv unser europäisches Abenteuer! Wir waren ursprünglich von unseren besten Freunden dafür engagiert worden, einen Monat lang eine “Hochzeitsreise” durch drei Länder und fünf Städte zu fotografieren. Wir haben uns mit unseren Kunden angefreundet und eine wunderbare Zeit mit einigen unserer liebsten Familien verbracht.

Wie wir wissen, wart ihr dieses Jahr schon auf Hawaii. Welche Ziele stehen 2018 noch auf eurer Liste? 

Wir kommen gerade zurück aus Tulum und reisen als nächstes nach Charleston und Japan. Wir reisen mit der Familie nach Japan und sind deshalb gleichzeitig super aufgeregt und ein bisschen nervös. Später in diesem Jahr geht's nach Utah, San Francisco, New York und noch mal Hawaii. Klingt nach viel, aber wir werden halt ein wenig kribbelig, wenn wir zu lange zu Hause sind!

 Könnt ihr uns erzählen, wie es ist, mit dem Bugaboo Boxer und Bugaboo Bee5 zu verreisen?

Zuallererst ist der Bugaboo Boxer ein echter Lebensretter – vor allem, wenn man mit kleinen Kindern verreist, die nicht immer eine Hilfe sind, wenn es darum geht, einen Koffer zu schieben. Bevor wir den Bugaboo Boxer hatten, sah es immer so aus, als würden wir in ein fremdes Land umziehen, wenn wir die Stadt verlassen haben. Jetzt passt das meiste in ein einziges, super effizientes Gepäcksystem, das sich buchstäblich mit einem Finger schieben lässt. Wir sind schon unzählige Male am Flughafen darauf angesprochen worden. Einfach großartig. Was den Bugaboo Bee5 betrifft, sind wir begeistert davon, wie man die Bezüge, Farben und das Zubehör individuell zusammenstellen kann, damit der Kinderwagen wirklich ganz den eigenen Wünschen entspricht. Außerdem lässt er sich extrem einfach verpacken, wenn man unterwegs ist. Dash liebt es immer noch, im Sitz mitzufahren (der sich in beide Richtungen befestigen lässt). Und wenn Quincy im Kinderwagen sitzt, macht es ihm noch mehr Spaß, auf dem Mitfahrbrett zu stehen und für sie Grimassen zu schneiden.

Was würdet ihr Eltern empfehlen, die mit kleinen Kindern verreisen?

Ich wünschte, es gäbe einen magischen Ratschlag, der das Reisen mit kleinen Kindern leichter macht, aber mein Geheimnis ist ganz einfach: Hör auf, dir Gedanken zu machen und mach dich auf den Weg! Du hast nur ein Leben, also mach das Beste draus. Solange ihr zusammen seid, ist alles wunderbar.

Erfahren Sie mehr über die Abenteuer der Familie, indem Sie Max und Margaux auf Instagram folgen und entdecken Sie ihre Kollektion an Fotodrucken im Max Wanger Print-Shop.



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