Die Kunst, eine Mutter zu sein – mit Cathelijne Biskop

Die Kunst, eine Mutter zu sein – mit Cathelijne Biskop

2018-10-11 - Wussten Sie, dass wir gerne echte Familien dafür auswählen, unsere Kinderwagen zu präsentieren? Diesen Monat treffen wir uns mit der Künstlerin und Mutter Cathelijne Biskop – dem Gesicht unserer Kampagne für den Bugaboo Fox Classic.

Cathelijne Biskop ist der kreative Kopf von Cate Adriana. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Freund Jurgen und ihrem Sohn Fedja James, der fast ein Jahr alt ist, im niederländischen Breda. Ihre Zeit teilt sie auf zwischen dem Leben als Mutter und ihrer Arbeit als Künstlerin und freiberufliche Illustratorin.

Wie sieht ein durchschnittlicher Tag von dir aus?

Es ist schön, einen besonderen Rhythmus mit seinem Baby zu haben, aber gleichzeitig versuchen wir, flexibel zu sein und im Flow zu bleiben. Jurgen geht immer früh zur Arbeit und ich starte mit Fedja so gegen 7:30 Uhr in den Tag. Nach unserem Frühstück spielt Fedja ein bisschen, sodass ich Zeit habe, mich fertig zu machen. Dann macht er bis zum Mittag ein Nickerchen. An den Tagen, die ich nicht in meinem Atelier verbringe, schauen wir einfach, was der Tag so bringt und gehen nachmittags raus, bis er wieder ein Schläfchen machen will. Jurgen kommt am frühen Abend nach Hause und dann essen wir gemeinsam. Fedja geht gegen 7 Uhr ins Bett, sodass wir anschließend etwas Zeit miteinander genießen können. Wenn ich im Atelier arbeite, verbringt Fedja den Tag mit seiner Großmutter oder einer seiner Tanten.

Wie findest du die Balance zwischen dem Familienleben und deiner Kunst? Ist es schwierig, Zeit für die Kreativität zu finden?

Das läuft ehrlich gesagt richtig gut. Ich plane immer, welche Tage ich allein im Atelier verbringe, und weil mein Freund früh von der Arbeit kommt, sind wir flexibel. Mein kreativer Geist ist dauernd aktiv, das war schon immer so, aber es gibt definitiv Tage, an denen ich denke: "Das funktioniert nicht". Durch das Muttersein habe ich gelernt, alles in kleine Einheiten einzuteilen und zu schauen, was wirklich wichtig und notwendig ist. Das hilft mir, entspannt zu bleiben, und ich empfinde es als Segen, es auf diese Weise für meinen Sohn zu tun.

Wie würdest du deinen Arbeitsstil beschreiben?

Organische Linien sind die Art von Linien, die man auch in der Natur findet. Sie sind unregelmäßig, kurvig und oft fließend. Sie vermitteln ein Gefühl von Anmut, Schönheit und Dynamik sowie von etwas Geheimnisvollem. Ich möchte die Kraft des weiblichen Körpers und von Mutter Natur zeigen. Und ich möchte immer etwas der Vorstellungskraft des Betrachters überlassen.

Was war bisher der Höhepunkt deiner Karriere?

Mein persönliches Highlight ist eigentlich gar nicht mal eine bestimmte Veröffentlichung oder Ausstellung – es ist eher die Tatsache, dass ich das, was ich tue, als Fulltime-Job machen und dabei meine Zeit frei einteilen kann. Darüber hinaus war meine Zusammenarbeit mit The Souks etwas, das ich nie vergessen werde. Gemeinsam mit Emma Peijnenburg habe ich eine spezielle, handgemachte Kissen- und Deckenkollektion für das Amsterdamer Label designt. Unsere Reise zu dritt nach Marokko war magisch. Ich freue mich auch auf meine kommende Ausstellung im Hoxton Hotel später in diesem Jahr.

Warst du schon als Kind kreativ?

Ja, ich war immer ein kreatives Kind... Zeichnen, Malen, Kollagen machen, Töpfern und mehr.

Gibt es schon Anzeichen dafür, dass Fedja deine kreativen Gene geerbt hat?

Im Moment ist er noch zu jung, um das zu zeigen. Er hat schon einige ‘Bilder’ mit dem Bleistift gezeichnet und eins mit Farben gemalt. Es gefällt ihm und seine Arbeit ist sehr abstrakt.

Wie gibst du deine Leidenschaft für Kunst an Fedja weiter?

Ich hoffe, er wird die Welt mit einem offenen Geist betrachten, mit Respekt vor Mutter Natur. Wir werden definitiv gemeinsam Museen besuchen, aber ich werden ihn niemals dazu drängen, etwas zu ‘mögen’.

Du und Fedja habt kürzlich an einem Fotoshooting für den Bugaboo Fox Classic teilgenommen, was war das für eine Erfahrung?

Es war ein wunderschöner Tag mit einem großartigen Team! Das mit ihm machen zu können, war einfach toll und ist eine schöne Erinnerung für später.

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